Augenlasern in Istanbul

Immer wieder taucht in den Medien der Begriff Medizin-Tourismus auf. Umso mehr, als die Krankenkassen in der BRD ihren Leistungskatalog immer stärker zusammenstreichen. Wer heute beispielsweise zum Augenarzt geht, kommt um eine Zuzahlung in der einen oder anderen Form kaum herum. Wer seine Fehlsichtigkeit durch eine Augen-OP korrigieren lassen möchte, zahlt praktisch alles aus eigener Tasche. Das geht in Deutschland gehörig ins Geld. So ist für eine OP mittels des iLASIK-Verfahrens mit Kosten von rund 3000 Euro zu rechnen. Das Augenlasern in Istanbul hingegen, ebenfalls mit der iLASIK-Methode, wird von den dortigen Kliniken mit nur 1190 Euro veranschlagt. Satte 1810 Euro weniger als in der BRD. Selbst unter Einberechnung der Flug- und Hotelkosten bleibt hier ein sehr deutliches Pluszeichen vor dem Rechnungsbetrag. Eigentlich ist es unverständlich, dass die Kassen in der BRD keiner Kostenübernahme zustimmen wie etwa bei der Zahnbehandlung im EU-Ausland. Denn selbst die Gläser einer normalen Kassenbrille kosten die Krankenkassen gut 200 Euro. Nach der aktuellen Gesetzeslage können neue Gläser beantragt werden, wenn sich die Sehschärfe um weitere 0,5 Dioptrien verschlechtert. Das erfordert jedoch eine weitere ärztliche Untersuchung, die auch von der Krankenkasse bezahlt wird. So dürften ohne weiteres in wenigen Jahren die Kosten für Brillengläser die Summe von 1200 Euro übersteigen, die Kosten des Patienten durch Zuzahlung für das Gestell sind hierbei noch nicht mit einberechnet.

Dabei ist das Augenlasern längst eine Operation, die noch häufiger als Blinddarmentfernungen durchgeführt wird. Allein in Deutschland lassen sich jährlich über 100.000 Patienten ihre Fehlsichtigkeiten korrigieren und dies nun schon seit gut zwei Jahrzehnten. Weltweit sind es mehrere Millionen, die sich dem Chirurgen und dem Laser anvertrauen, so auch in der Metropole Istanbul (wie z.B. hier: https://www.lasikistanbul.net). Die Zuverlässigkeit der verschiedenen Methoden hat sich dementsprechend gezeigt. Es ist natürlich gerade in Bezug auf die eigene Gesundheit von Bedeutung, welche Klinik ausgewählt wird. Durch die Häufigkeit, mit der sich deutsche Patienten auf den Weg nach Istanbul machen, haben sich die dortigen Kliniken zumindest teilweise auf diese Klientel eingestellt und bieten entsprechende Standards und Qualifikationen an. Das zeigt sich unter anderem darin, dass türkische Augenkliniken durch den deutschen TÜV zertifiziert werden und den ISO-Standards 9001ff entsprechen.

Drei Nächte in Istanbul für gutes Sehen

Wer in Deutschland eine gute Augenklinik in der Nähe seines Wohnsitzes findet, kann sich eine längere Anreise sparen, die Kosten bleiben trotzdem hoch. Aber auch in der BRD sind mitunter längere Anfahrten notwendig. Warum dann nicht gleich ein Flugzeug besteigen und so nicht nur viel Geld sparen, sondern auch noch eine Millionenmetropole mit einer über 2600 Jahre alten Geschichte erleben.

Mit nur drei Übernachtungen können die notwendige Voruntersuchung, die OP sowie die Nachuntersuchung abgeschlossen werden. Je nachdem bieten hierzu darauf spezialisierte Unternehmen Gesamtpakete an, in denen alles enthalten ist, angefangen beim Flug, dem Hotel, über die Klinik und eine deutschsprachige Betreuung vor Ort bis hin zum Transfer an den Flughafen und dem Abflug am vierten Tag. Es ist durchaus ratsam, einen derartigen Service in Anspruch zu nehmen, denn alles selbst zu organisieren ist natürlich möglich, kostet jedoch Zeit und Nerven, wobei das Ergebnis dann vielleicht nicht den Erwartungen entspricht.

Augenlasern in Istanbul – nach welcher Methode?

Im Verhältnis zur allgemeinen Augenheilkunde, deren erste Zeugnisse aus dem antiken Babylon vor über 3600 Jahren stammen, ist das Augenlasern geradezu ein Kleinkind. Im Jahr 1990 wurde die erste Augen-OP mithilfe eines Lasers an einem Patienten erfolgreich durchgeführt, die nicht nur Forschungszwecken diente. Seitdem sind fast drei Jahrzehnte vergangen und die Anzahl der Augenoperationen zur Korrektur der Fehlsichtigkeit gehen inzwischen in die Millionen. Auch wenn es keine Jahrtausende sind, so lassen die zurückliegenden Jahre den Schluss zu, dass Augenlasern eine zuverlässige Methode ist, der Brille oder den Kontaktlinsen für immer Adieu zu sagen. Die riesige Zahl an Patienten spricht für sich. Wäre das Augenlasern mit größeren oder häufiger auftretenden Risiken behaftet, würde sie sich schnell im Fokus der Öffentlichkeit befinden. Dank der Lasertechnik ist die Augen-OP jedoch fast so alltäglich wie das Entfernen einer Warze. Übrigens ein medizinischer Eingriff, der inzwischen auch weitgehend mittels Laser erfolgt. In der Augenheilkunde wurde die erste angewendete Lasertechnik als photorefraktive Keratektomie, PRK, bezeichnet. Ihr folgte zunächst die LASEK und danach die LASIK, die Laser-in-situ-Keratomileusis, auf deren Grundlagen bis auf eine Ausnahme die weiteren heute angewendeten Methoden beruhen. Dazu gehören:

  • LASIK
  • Femto-LASIK
  • Wellenfront-LASIK oder iLASIK
  • ReLEx® smile

An dieser Stelle wird nun die häufigste Methodik beschrieben, die zum Einsatz kommt, die Korrektur der Kurzsichtigkeit, unter der die meisten Menschen leiden. Ebenso können aber auch Weitsichtigkeiten oder Hornhautverkrümmungen behoben werden.

Bei der LASIK wird zunächst der Augapfel fixiert und mit einem Mikrokeratom, einem chirurgischen Spezialmesser, die Hornhaut des Auges fast vollständig rundum eingeschnitten. Diese obere Schicht der Hornhaut, Flap genannt, wird nun umgeklappt. Im nächsten Schritt kommt ein Excimerlaser zum Einsatz, der nun an der inneren, offenliegenden Hornhaut soviel abträgt, wie notwendig ist, um die vollständige Sehschärfe wieder herzustellen. Zuletzt wird der Flap wieder zurückgeklappt. Er wächst dann ohne vernähen von selbst wieder an.

Die Femto-LASIK erhält ihren Namen aufgrund der Verwendung eines Femtosekundenlasers, der nicht nur den Rundschnitt der oberen Hornhaut übernehmen kann, sondern auch den Abtrag an der inneren Hornhaut. Die Femto-LASIK ist schneller und für den Patienten schonender als die herkömmliche LASIK.

Als iLASIK oder Wellenfront-LASIK wird eine Methode bezeichnet, bei der das Auge im Vorfeld nicht wie üblich mit Ultraschall untersucht wird, sondern mit einem Wellenfrontgerät. Auch dies ist Lasertechnik, mit deren Hilfe ein exaktes 3D-Bild des Auges erstellt wird. Anhand dieses Bildes kann der Abtrag mit dem Femtosekundenlaser noch genauer gesteuert werden. Die iLASIK erlaubt die höchste Präzision bei der Korrektur der Hornhaut, da jede Laserbewegung individuell für den jeweiligen Patienten programmiert ist. Darum steht das i in iLASIK für Individual.

Während die drei zuletzt beschriebenen Methoden darauf beruhen, dass an der Hornhaut ein Rundschnitt vorgenommen und ein Flap erzeugt wird, gehen die Techniker und Mediziner beim ReLEx® Smile Verfahren andere Wege. Es ist das jüngste Kind in der Familie der Augenlaser-Methoden, aber mit inzwischen über eine Million Operationen weltweit mit ausreichend Erfahrungswerten ausgestattet. In der ReLEx® Smile wird ein Femtosekundenlaser so modifiziert, dass sich die Energie der Strahlen im Fokus bündelt. Dadurch kann durch die obere Hornhaut im Inneren gearbeitet werden, ohne die äußere Schicht zu beschädigen. Es ist ungefähr so, als würde jemand durch eine Glasscheibe hindurch auf der anderen Seite der Scheibe ein Brot schneiden, ohne dass das Glas der Scheibe zerbricht. Das erspart den Rundschnitt und den Flap und somit auch die offenliegende innere Hornhaut. Der gesamte Prozess erfolgt schneller und schonender als in den LASIK-Verfahren. Tatsächlich ist an der Hornhaut des Auges nur ein winziger Schnitt von 2 bis 4 mm notwendig, um das vom Laser abgetragene Material abzusaugen. In der LASIK beträgt die Länge des Rundschnitts etwa 20 mm. Durch die geringe Belastung des Auges mit der ReLEx® Smile Methode können auch dann Augen-OPs erfolgen, wenn die Hornhaut eigentlich zu dünn ist oder der oder die Patientin über trockene Augen klagt. Nicht zuletzt zeigt sich der Vorteil der ReLEx® Smile durch eine sehr schnelle Rekonvaleszenz.

Augenlasern in Istanbul ist bei der Wahl der richtigen Klinik und der entsprechenden Methode eine gute Möglichkeit, die Kosten der OP zu reduzieren, die Kosten für Brillen oder Kontaktlinsen auf null herunter zu schrauben und dabei noch eine tolle Stadt kennenzulernen. Eigentlich ist es eher Erlebnis- statt Medizin-Tourismus, das Augenlasern in Istanbul.

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